Call for Papers: Kongress der Teilhabeforschung

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir freuen uns, in diesem Jahr den "1. Kongress der Teilhabeforschung" durchzuführen. Veranstalter sind das Aktionsbündnis Teilhabeforschung zusammen mit der Humboldt-Universität zu Berlin. Der Kongress wird vom 26.–27. September 2019 in Berlin stattfinden. Der Kongress steht noch unter dem Finanzierungsvorbehalt, wir rechnen in Kürze mit einer Zuwendungszusage.
Mit dem Call for Papers (siehe Anhang) laden wir Sie ein, Beitragsangebote bis zum 7. April 2019 bei uns einzureichen (per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Wir würden uns freuen, wenn Sie diesen Call an interessierte Kolleginnen und Kollegen weiterleiten.
Die Beitragsangebote werden von einem Programmkomitee begutachtet. Die Entscheidung über die Auswahl der Beiträge für das Tagungsprogramm erfolgt bis 15. Mai 2019.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Dr. Gudrun Wansing, Prof. Dr. Markus Schäfers
(Kongressleitung)

JAHRESRÜCKBLICK FRIEDRICHSHAINER KOLLOQUIUM 2018

Alle Nachberichte "Teilhabeforschung meets Praxis" sind online:

Teilhabeforschung untersucht Bedingungen von Menschen mit Behinderung für selbstbestimmte und gleichberechtigte Teilhabe in der Gesellschaft. Sie verbindet dafür unterschiedliche Fachrichtungen und Wissenschaft mit Praxiswissen. 2018 stand die noch junge Disziplin im Fokus des Friedrichshainer Kolloquium. Themen des Jahresprogramms waren erstmalig über einen "Call for abstracts" entstanden. An vier Veranstaltungen mit insgesamt zehn Vorträgen wurde in der Villa Donnersmarck lebhaft diskutiert, wie die Einbeziehung von Menschen mit Behinderung in Forschung und Alltag gelingt.

Weitere Informationen und die Nachberichte finden Sie unter:
https://www.fdst.de/aktuellesundpresse/aktuell/2018/jahresrueckblick-friedrichshainer-kolloquium-2018/

Beitrag im horus von Prof. Dr. Henning Daßler

Das Aktionsbündnis Teilhabeforschung

Hintergrund: Das aktuelle Verständnis von Teilhabe und Behinderung

Das Verständnis von Behinderung hat in den vergangenen 20 Jahren eine wesentliche Wandlung erfahren. Diese findet ihren Niederschlag in der Sozialgesetzgebung, in den Konzepten und Arbeitsmodellen der Rehabilitation und Behindertenhilfe und in den Publikationen und Forschungsaktivitäten der wissenschaftlichen Disziplinen in diesem Bereich.

Diese Entwicklung findet ihren sprachlichen Ausdruck im Begriff der „Teilhabe“, der seit der Jahrtausendwende mit der Aufnahme in das SGB IX das Behindertenrecht maßgeblich prägt und mittlerweile als „Leitgedanke des deutschen Rehabilitationsrechts“ bezeichnet werden kann (Brütt u.a. 2016). Diese Entwicklung wurde mit dem aktuellen Bundesteilhabegesetz noch einmal verstärkt, welches explizit das Ziel einer „vollen, wirksamen und gleichberechtigten Teilhabe am Leben in der Gesellschaft“ für Menschen mit Beeinträchtigungen formuliert und damit der Formulierung in den Artikeln 1 und 3 der UN-Behindertenrechtskonvention Rechnung trägt.

Weiterlesen: Beitrag im horus von Prof. Dr. Henning Daßler

Offner Brief an die Fraktionsvorsitzenden von CDU/CSU, Bündnis 90/Die Grünen und FDP im Deutschen Bundestag

Untenstehend finden Sie den offenen Brief an die Fraktionsvorsitzenden von CDU/CSU, Bündnis 90/Die Grünen und FDP im Deutschen Bundestag vom 9. Oktober 2017

Anhänge:
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