Stellenausschreibung: für eine wissenschaftliche Hilfskraft für das Projekt „Selbstbestimmung, Teilhabe und Partizipation im Alltag von Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf“

Sehr geehrte Damen und Herren,

am Institut Mensch, Ethik und Wissenschaft (IMEW, Berlin) ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt bis zum 31.04.2020 eine Stelle als Wissenschaftliche Hilfskraft mit einer durchschnittlichen Arbeitszeit von
10 Stunden/Woche zu vergeben.

Das Projekt „Selbstbestimmung, Teilhabe und Partizipation im Alltag von Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf“ soll dazu beitragen, die Selbstbestimmungs-, Teilhabe- und Partizipationsmöglichkeiten von Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf zu verbessern.
Wesentliche Aufgaben:
- Literatur- und Internetrecherche sowie Archivierung
- Unterstützung bei der Organisation von Workshops und der Abschlussveranstaltung
- Unterstützung bei der qualitativen Auswertung von Interviews und Dokumenten
- Unterstützung bei der Auswertung von Hospitationen vor Ort
- Unterstützung bei der Aufarbeitung der Projektergebnisse
- Verwaltungsaufgaben im Rahmen des Projektes

Voraussetzungen:
- Studienabschluss (Bachelor) sowie Immatrikulation im Masterstudium in Sozialwissenschaften, Soziale Arbeit, Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Disability Studies oder in anderen für das Thema relevanten Fächern.
- Thematisches Interesse
- Kenntnisse in qualitativen Methoden der Sozialforschung
- Sehr gute Deutschkenntnisse und gute Englischkenntnisse
- PC-Kenntnisse in Microsoft-Office (insbesondere Word & PowerPoint)
- Selbständiges, zuverlässiges Arbeiten
- Organisatorisches Geschick
- Teamfähigkeit

Bewerberinnen und Bewerber mit Behinderung werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt.
Kurzbewerbungen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse) bitte nur per E-Mail bis zum 24.04.2018 an Dr. Katrin Grüber: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Rückfragen unter 030- 29 38 17 70.

Die Vorstellungsgespräche finden im Mai statt.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Katrin Grüber

Projekt DABEI

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie gerne auf die anhängende Information von Frau Dr. Sabina Weller über das Projekt DABEI aufmerksam machen und stellen diese hier zur Verfügung.

Anhänge:
Diese Datei herunterladen (DABEI_Abstract.docx)DABEI_Abstract.docx[DOCX]12 kB

Call for Papers: Kongress der Teilhabeforschung

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir freuen uns, in diesem Jahr den "1. Kongress der Teilhabeforschung" durchzuführen. Veranstalter sind das Aktionsbündnis Teilhabeforschung zusammen mit der Humboldt-Universität zu Berlin. Der Kongress wird vom 26.–27. September 2019 in Berlin stattfinden. Der Kongress steht noch unter dem Finanzierungsvorbehalt, wir rechnen in Kürze mit einer Zuwendungszusage.
Mit dem Call for Papers (siehe Anhang) laden wir Sie ein, Beitragsangebote bis zum 7. April 2019 bei uns einzureichen (per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Wir würden uns freuen, wenn Sie diesen Call an interessierte Kolleginnen und Kollegen weiterleiten.
Die Beitragsangebote werden von einem Programmkomitee begutachtet. Die Entscheidung über die Auswahl der Beiträge für das Tagungsprogramm erfolgt bis 15. Mai 2019.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Dr. Gudrun Wansing, Prof. Dr. Markus Schäfers
(Kongressleitung)

JAHRESRÜCKBLICK FRIEDRICHSHAINER KOLLOQUIUM 2018

Alle Nachberichte "Teilhabeforschung meets Praxis" sind online:

Teilhabeforschung untersucht Bedingungen von Menschen mit Behinderung für selbstbestimmte und gleichberechtigte Teilhabe in der Gesellschaft. Sie verbindet dafür unterschiedliche Fachrichtungen und Wissenschaft mit Praxiswissen. 2018 stand die noch junge Disziplin im Fokus des Friedrichshainer Kolloquium. Themen des Jahresprogramms waren erstmalig über einen "Call for abstracts" entstanden. An vier Veranstaltungen mit insgesamt zehn Vorträgen wurde in der Villa Donnersmarck lebhaft diskutiert, wie die Einbeziehung von Menschen mit Behinderung in Forschung und Alltag gelingt.

Weitere Informationen und die Nachberichte finden Sie unter:
https://www.fdst.de/aktuellesundpresse/aktuell/2018/jahresrueckblick-friedrichshainer-kolloquium-2018/

Beitrag im horus von Prof. Dr. Henning Daßler

Das Aktionsbündnis Teilhabeforschung

Hintergrund: Das aktuelle Verständnis von Teilhabe und Behinderung

Das Verständnis von Behinderung hat in den vergangenen 20 Jahren eine wesentliche Wandlung erfahren. Diese findet ihren Niederschlag in der Sozialgesetzgebung, in den Konzepten und Arbeitsmodellen der Rehabilitation und Behindertenhilfe und in den Publikationen und Forschungsaktivitäten der wissenschaftlichen Disziplinen in diesem Bereich.

Diese Entwicklung findet ihren sprachlichen Ausdruck im Begriff der „Teilhabe“, der seit der Jahrtausendwende mit der Aufnahme in das SGB IX das Behindertenrecht maßgeblich prägt und mittlerweile als „Leitgedanke des deutschen Rehabilitationsrechts“ bezeichnet werden kann (Brütt u.a. 2016). Diese Entwicklung wurde mit dem aktuellen Bundesteilhabegesetz noch einmal verstärkt, welches explizit das Ziel einer „vollen, wirksamen und gleichberechtigten Teilhabe am Leben in der Gesellschaft“ für Menschen mit Beeinträchtigungen formuliert und damit der Formulierung in den Artikeln 1 und 3 der UN-Behindertenrechtskonvention Rechnung trägt.

Weiterlesen: Beitrag im horus von Prof. Dr. Henning Daßler

Offner Brief an die Fraktionsvorsitzenden von CDU/CSU, Bündnis 90/Die Grünen und FDP im Deutschen Bundestag

Untenstehend finden Sie den offenen Brief an die Fraktionsvorsitzenden von CDU/CSU, Bündnis 90/Die Grünen und FDP im Deutschen Bundestag vom 9. Oktober 2017

Anhänge:
Diese Datei herunterladen (Brief an Fraktionsvorsitz allg.pdf)Brief an die Fraktionsvorsitzenden[PDF]254 kB