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2. Kongress der Teilhabeforschung 2021

Am 15. und 16. September 2021 fand der 2. Kongress der Teilhabeforschung statt – online und moderiert aus dem Hörsaal der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen (katho) in Münster. Über 300 Teilnehmer_innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz folgten den Hauptvorträgen und einer Podiumsdiskussion, diskutierten in vier Postersitzungen, sechs Forschungswerkstätten und 17 Foren mit Einzelvorträgen. Mit über 300 Teilnehmer_innen und 108 Beiträgen ist der Kongress gegenüber dem 1 Kongress in Berlin weiter gewachsen. Zum ersten Mal nahmen etwa 25 Menschen mit Lernschwierigkeiten teil – auch als Co-Forscher_innen mit eigenen Beiträgen. Eine Übersetzung in Leichte Sprache unterstützte ihre Teilnahme.

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Bericht zum 2. Kongress der Teilhabeforschung

Abstract-Band zum 2. Kongress der Teilhabeforschung

Wissenschaftliche Leitung und Moderator_innen des Kongresses (v.r.n.l.): Prof. Dr. Friedrich Dieckmann (katho, Münster), Dr. Katrin Grüber (IMEW, Berlin), Prof. Dr. Mathilde Niehaus (Universität zu Köln), Julia Roos (Institut für Teilhabeforschung, katho)


Berichte vom 1. Kongress der Teilhabeforschung

Unter www.reha-recht.de finden sich drei ausführliche Berichte über den 1. Kongress der Teilhabeforschung.

  • Beyerlein et al.: Stand und Entwicklung der Teilhabeforschung – Bericht vom 1. Kongress der Teilhabeforschung: Teil I; Beitrag D2-2020 unter www.reha-recht.de; 09.01.202
  • Beyerlein et al.: Politische Partizipation und partizipative Forschung – Bericht vom 1. Kongress der Teilhabeforschung: Teil II; Beitrag D3-2020 unter www.reha-recht.de; 13.01.2020
  • Beyerlein et al.: Teilhabe von Menschen mit Behinderungen an wichtigen Lebensbereichen – Bericht vom 1. Kongress der Teilhabeforschung: Teil III; Beitrag D4-2020 unter www.reha-recht.de; 14.01.2020)

Aktionsbündnis Teilhabeforschung – für ein neues Forschungsprogramm zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen

Das bundesweite Aktionsbündnis Teilhabeforschung besteht aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Menschen mit Behinderungen und ihren Interessenvertretungen, Fachgesellschaften, Instituten, Fach- und Wohlfahrtsverbänden und weiteren Zusammenschlüssen. Rund 140 Organisationen und Einzelmitglieder sind derzeit zusammengeschlossen.

Deutschland hat sich mit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention dazu verpflichtet, die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in allen Lebensbereichen zu fördern und die Idee einer inklusiven Gesellschaft umzusetzen. Für diese Aufgabe ist eine bessere Datenlage notwendig und mehr Wissen zu den Teilhabemöglichkeiten und -grenzen, zur Barrierefreiheit und zu Diskriminierungserfahrungen von Menschen mit Behinderungen.

Das Aktionsbündnis will zu einer stärkeren Vernetzung und Finanzierung von Teilhabeforschung beitragen. Eine interdisziplinäre Teilhabeforschung soll deutlicher als bisher das Augenmerk auf die Verwirklichung von Selbstbestimmung, Teilhabe und Partizipation von Menschen mit Behinderungen richten und damit zu einer Neuorientierung der Forschungslandschaft führen.