15. – 16. September 2021 in Münster

Der Kongress der Teilhabeforschung bringt Wissenschaftler_innen aus unterschiedlichen Wissenschaftsgemeinschaften zusammen, um Teilhabeforschung als interdisziplinäres Forschungsprogramm zu profilieren. Der Kongress spiegelt den aktuellen Stand der Teilhabeforschung wider und ist der Treffpunkt für den Austausch unter Wissenschaftler_innen und Akteuren im deutschsprachigen Raum.

Teilhabe ist vor allem in der Politik für Menschen mit Behinderungen und in der Praxis der Behindertenhilfe und Rehabilitation zu einem zentralen Leitbegriff geworden. Teilhabe wird aber auch in anderen sozialpolitischen Handlungsfeldern als relevante Leitidee aufgegriffen. Unter einer allgemeinen Ziel- und Handlungsorientierung geht es um das Recht aller Menschen, unabhängig von ihren Fähigkeiten, Merkmalen oder der Herkunft in der Gemeinschaft gleichberechtigt mit anderen zu leben und in der Gesellschaft mitzubestimmen.

Willkommen sind Beiträge aus allen Bereichen der Teilhabeforschung. Der 2. Kongress in Münster thematisiert insbesondere Forschung zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Und die Tagung rückt Forschung zur Entwicklung, Implementation und Evaluation von digitalen Techniken und Tools für Menschen mit Behinderungen in den Mittelpunkt (Digitalisierung). Ein wichtiges Anliegen der Teilhabeforschung ist der Brückenschlag zur internationalen Forschung und die Weiterentwicklung partizipativer Forschungsmethoden. Bei partizipativer Forschung erwarten wir, dass die Ko-Forscher_innen einen aktiven Anteil sowohl an der Einreichung des Abstracts als auch bei dem Beitrag auf dem Kongress einnehmen. Wir werden dazu zeitnah Hinweise in einfacher Sprache auf der untengenannten Website zur Verfügung stellen.

Erwünscht sind Beiträge, die empirische Forschungsergebnisse, theoretisch-konzeptuelle Erkenntnisse oder forschungsmethodische Entwicklungen vorstellen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der angehängten PDF-Datei.

CfA_2_Kongress_der_Teilhabeforschung_WORD_neu_UA.pdf
246 kb


*** SAVE THE DATE ***

2. Kongress der Teilhabeforschung

15. – 16. September 2021 in Münster an der Katholischen Hochschule NRW


Veranstalter: Katholische Hochschule NRW

Der Kongress der Teilhabeforschung bringt Wissenschaftler_innen aus unterschiedlichen Wissenschaftsgemeinschaften zusammen, um Teilhabeforschung als interdisziplinäres Forschungsprogramm zu profilieren. Der Kongress spiegelt den aktuellen Stand der Teilhabeforschung wider und ist der Treffpunkt für den Austausch im deutschsprachigen Raum.

Ein durchgängiges Anliegen der Teilhabeforschung ist die Weiterentwicklung partizipativer Forschungsmethoden und der Brückenschlag zur internationalen Forschung. Der 2. Kongress in Münster thematisiert insbesondere Forschung zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Und er rückt Forschung in den Mittelpunkt, die sich mit der Entwicklung und Bewertung von digitalen Techniken und Tools für Menschen mit Behinderung beschäftigt (Digitalisierung).

Beiträge sind aus allen Bereichen der Teilhabeforschung erwünscht.

Ein Call for Papers (Aufruf zur Einreichung von Beiträgen) kommt im Januar 2021 heraus.

In Hauptreferaten, Vortragsforen, Ideen- und Forschungswerkstätten werden zu einem breiten Themenspektrum Aspekte der Teilhabeforschung vorgestellt und diskutiert.

Veranstalter des Kongresses, der wechselnd von den Mitgliedern des Aktionsbündnisses Teilhabeforschung ausgerichtet wird, ist in diesem Jahr die Katholische Hochschule NRW. Das Aktionsbündnis Teilhabeforschung unterstützt den Kongress.Die wissenschaftliche Leitung haben Prof. Dr. Friedrich Dieckmann (Institut für Teilhabeforschung der Katholischen Hochschule NRW) und Mathilde Niehaus (Universität zu Köln).

Wir hoffen, den Kongress als Präsenzveranstaltung abhalten zu können. Wenn die Pandemie das nicht erlaubt, wird der Kongress online stattfinden.

Informationen zum Programm, zur Durchführung und zur Anmeldung finden Sie in Kürze unter: www.teilhabeforschung.org

Sollten Sie weitergehende Fragen haben, wenden Sie sich gerne an teilhabeforschung@imew.de

Mit freundlichen Grüßen,
Prof. Dr. Friedrich Dieckmann und Jule Wevering
für das Organisationskomitee des 2. Kongresses der Teilhabeforschung


Berichte vom 1. Kongress der Teilhabeforschung

Unter www.reha-recht.de finden sich drei ausführliche Berichte über den 1. Kongress der Teilhabeforschung.

  • Beyerlein et al.: Stand und Entwicklung der Teilhabeforschung – Bericht vom 1. Kongress der Teilhabeforschung: Teil I; Beitrag D2-2020 unter www.reha-recht.de; 09.01.202<
  • Beyerlein et al.: Politische Partizipation und partizipative Forschung – Bericht vom 1. Kongress der Teilhabeforschung: Teil II; Beitrag D3-2020 unter www.reha-recht.de; 13.01.2020
  • Beyerlein et al.: Teilhabe von Menschen mit Behinderungen an wichtigen Lebensbereichen – Bericht vom 1. Kongress der Teilhabeforschung: Teil III; Beitrag D4-2020 unter www.reha-recht.de; 14.01.2020)

Aktionsbündnis Teilhabeforschung – für ein neues Forschungsprogramm zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen

Das bundesweite Aktionsbündnis Teilhabeforschung besteht aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Menschen mit Behinderungen und ihren Interessenvertretungen, Fachgesellschaften, Instituten, Fach- und Wohlfahrtsverbänden und weiteren Zusammenschlüssen. Rund 140 Organisationen und Einzelmitglieder sind derzeit zusammengeschlossen.

Deutschland hat sich mit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention dazu verpflichtet, die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in allen Lebensbereichen zu fördern und die Idee einer inklusiven Gesellschaft umzusetzen. Für diese Aufgabe ist eine bessere Datenlage notwendig und mehr Wissen zu den Teilhabemöglichkeiten und -grenzen, zur Barrierefreiheit und zu Diskriminierungserfahrungen von Menschen mit Behinderungen.

Das Aktionsbündnis will zu einer stärkeren Vernetzung und Finanzierung von Teilhabeforschung beitragen. Eine interdisziplinäre Teilhabeforschung soll deutlicher als bisher das Augenmerk auf die Verwirklichung von Selbstbestimmung, Teilhabe und Partizipation von Menschen mit Behinderungen richten und damit zu einer Neuorientierung der Forschungslandschaft führen.